Hochwasserschutz "Goldbergsee"

#1 von Gastbeitrag , 16.01.2012 17:46

Bei einem Spaziergang habe ich mir kürzlich das Hochwasser - "Rückhaltebecken" - Goldbergsee angeschaut. Die Fotos, welche ich gemacht habe, möchte ich Euch nicht natürlich nicht vorenthalten. Der See liegt zwar am Rande von Coburg, aber nicht jeder von uns kommt dort hin bzw. geht dort spazieren. Der Seepegel -Wasserstand lag knapp unter 2 Meter.



Renaturierte Strecke der Sulz (Sulzbach), unterhalb des Seeablaufes in Neuses/Coburg



"Tosbecken" am Ablauf des Goldbergsees



Blick von der Dammkrone Richtung Beiersdorf



Der Fischpass (ob dieser funktioniert?)



Blick über den Teil des See's welches als Naherholungsgebiet genutzt werden soll



Blick vom Bahndamm auf den vorderen Biotopseebereich



Der Schilfbereich wird von den Vögeln schon länger genutzt, im Bild ist ganz klein ein Silberreiher zu sehen. Dieser Bereich ist auch EU-Vogelschutzgebiet



Bei diesem Pegelstand ist im Bereich des Biotopsee die Wasserfläche nicht gerade groß



Eine der "Kormoran-Inseln"



"Köpper verboten" !!!




Blick über den Naherholungsbereich des See's

Die Kormorane waren zur Zeit meines Besuches unterwegs und haben sich nur mal kurz blicken lassen. Als ich im Sommer letzten Jahres am Golbergsee unterwegs war, waren die Bäume auf der "Kormoraninsel" sehr gut besucht - es sah so aus als hätte sich schon eine neue Brutklonie in unserer region gebildet.
Durch die große Wasserfläche und der geringen Tiefe des See's ist zu befürchten, dass sich das Wasser der Sulz, in diesem künstlich angelegten Stau, im Sommer doch sehr stark erwärmen wird und dies wird nicht gerade der Itz gut tun, in welche der Sulzbach nach kurzem Lauf mündet.


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zuletzt bearbeitet 16.01.2012 | Top

Hochwasserschutz "Goldbergsee"

#2 von Hante Fliedner , 18.01.2012 14:47

Sprechende Bilder. – Die renaturierte Sulz wirkt ja gelungen; der "brutale" Fischpass wirkt eher wie eine Signalkrebs- Abstiegs- Hilfe. Bleibt zu fragen, ob eine Fischaufstiegshilfe für wenige Kilometer gülletriefende Sulz nicht ein völliger Fehlgriff ist.
Die Baumaßnahme zeigt wohl einmal mehr, daß Fischereiinstitutionen und Wasserwirschaftsämter kläglich - sprich: "Garnicht" - miteinander kooperieren; einzig bei der "feierlichen" Eröffnung schütteln sich alle die Hände und grinsen in die Kamera des Journalisten-Fotographen.


Erst der Fisch – dann das Fischen

 
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zuletzt bearbeitet 10.05.2012 | Top

   

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